Die Akademie Gladii et Magica

Die Akademie wirkt wie eine recht obskur zusammengewürfelte Ansammlung von Gebäuden, Türmchen, Lustgängen, Treppen und Freigärten. Die Stellen des Daches, die im Winter nicht von Schnee bedeckt sind, schillern wie Libellenflügel (an einem Turm ist das ganz besonders schlimm, und von dort qualmt es auch unerlässlich aus einem Fenster).
Die Gästeräume der Akademie sind in einem Ring um die eigentliche Akademie gelegt und durch einen eigenen Weg zu erreichen.
Studiosi und Austauschschüler werden allerdings direkt in der Akademie in Gemeinschaftsräumen untergebracht. Ab dem Adeptenrang beziehen die Magier allein oder zu zweit Räume in den jeweiligen Türmen ihres Zirkels, auch die Meister leben zumeist in der Akademie – zumindest verfügen sie dort über Räumlichkeiten, die ihnen das ermöglichen. Dazu gehören natürlich Arbeitszimmer ebenso wie Schlafgemächer.

Jeder Student muss sich um seine Kleidung selbst kümmern, dazu gibt es ein Waschhaus. Sinn davon ist: Nur nicht den Boden unter Füßen verlieren – bedienen lassen könnt ihr euch immer noch, wenn ihr mal Meister seid. Aus diesem Grund ist auch das Mitbringen von eigenen Dienstboten nicht gestattet. Gäste und Meister werden natürlich bedient, das heißt ihre Wäsche wird von Akademiedienern abgeholt, gereinigt und zurück gebracht.

Angehörige der Akademie tragen ab dem Adeptenrang Roben in der Farbe ihres Zirkels, ab dem Meistergrad informiert eine Schärpe mit Zirkelwappen andere über den Rang des oder der vor ihm Stehenden.

Es gibt für die Akademiker morgens, mittags und abends in der großen Gemeinschaftsmensa Mahlzeiten. Gäste speisen entweder mit den Meistern in einem gesonderten Raum) oder nach Wunsch auf ihren Zimmern.

Aufbau der Akademie

Eine kurze Textpassage zu dem groben Aufbau der Akademie:
„Sie verließen den Essenssaal und standen im Kreuzgang, welcher einmal rund um den innersten Hof führte. Von dessen Mitte aus konnte man die fünf Türme der Akademie sehen. In einem lockeren Kreis (oder auf den Spitzen eines regelmäßigen Pentagrammes – ganz wie man es sehen wollte) erhoben sie sich in den wolkigen Himmel. Zwischen ihnen drängten sich neben dem Eingang die Gebäude mit den Lehrräumen, der Speisesaal, die allen zugängliche Studentenstube und der Professorensaal.
Von hier begann die Führung und lief durch alle fünf Zirkelzonen und deren Besonderheiten – Die ausgedehnte Bibliothek des weißen Zirkels, das akademieinterne Lazerett des blauen Zirkels, die gepflegten botanischen Gärten des grünen Zirkels, Übungsräume und Kampfplatz des roten Zirkels und die alchemistischen Labore sowie Beschwörungs-Kellergewölbe des schwarzen Zirkels.
Vom schwarzen Turm aus gingen sie zum Polofeld.
Da in einigen Tagen ein Freundschaftsspiel des weißen und roten Zirkels anstand, hingen bereits die großen Zirkelflaggen an den Fahnenmasten über den Zuschauerrängen. Von den Stallungen hörte man leises Stampfen und Schnauben und leise Stimmen dazwischen. Augenscheinlich wurden die Stallungen gerade ausgemistet.
Ansonsten herrschte jedoch Ruhe auf dem Platz und so machte die kleine Gruppe kehrt und lief außen an der Akademie entlang vorbei an den Gästeräumen der Akademie und betraten diese wieder durch das große Hauptportal und beendeten ihre Führung dort wo sie begonnen hatte – dem innersten Platz.“

Die Ausbildung – Rahmenbedingungen

– Lehrgeld ca. 45 Gold im Jahr (2 Semester)

Welche Möglichkeiten haben die Interessierten, um die Kosten zu decken:
– ein Mentor/Förderer: Dieser kann selbst der Zunft angehören, aber auch ein Unbegabter sein. In beiden Fällen trägt der Mentor sämtliche Kosten des Auszubildenden. Der Vorteil als Privatschüler eines Magiers an die Akademie zu kommen sollte sich aber gegenüber einem unbegabten Mentor von selbst erklären.
– ein Stipendium: Besonders begabten Schülern bietet sich die Möglichkeit ein Stipendium zu erarbeiten, in dem sie in der Prüfung besonders hervor ragen bzw. beweisen, dass sie willens und erkennbar fähig sind, die magischen Wege zu bestreiten. Diese Stipendien sind aber natürlich begrenzt, schließlich trägt die Akademie die vollen Kosten.

Was gibt’s fürs Geld?

Die Akademie stellt den Schülern während der Vorlesungszeit Unterkunft und Verpflegung, sowie neben den Vorlesungen natürlich die Möglichkeit die Einrichtungen der Akademie entsprechend dem Ausbildungsgrad zu nutzen. Alles darüber hinaus muss von Studiosi ohne Stipendium selbst gestellt werden (darunter zählen auch seltene Ingredienzien, Papier, Tinte etc pp). Schüler mit Stipendium erhalten zusätzlich einen kleinen monatlichen Betrag, der den Durchschnittskosten an Lehrmaterial entspricht, und zu Beginn die grundlegende Ausrüstung.
Jeder Angehörige der Akademie untersteht dem Gildenschutz, sprich er darf bei Verfehlungen nur noch durch die Akademie oder zumindest in Anwesenheit eines offiziellen Akademie-Vertreters angeklagt und gerichtet werden.

Das Aufnahmeverfahren:

In der Regel muss jede/r Studienwillige einen offiziellen Aufnahmeantrag ausfüllen und zwei anerkannte Meister- /Großmeistermagier als Fürsprecher aufweisen können. Wird die Bewerbung anerkannt, erhält der Bewerber die Möglichkeit sich im Rahmen einer Prüfung zu beweisen. Besteht er diese Prüfung beginnt er oder sie mit dem nächsten Semesterbegin als erstmal zirkelloser Lehrling seine Ausbildung. Der Dekan der Akademie steht andererseits über diesem Verfahren, das heißt, auf seinen Wunsch hin können Aspiranten auch ohne Prüfung aufgenommen werden.